Pace e Bene – Auch Wohnungslose haben ein Recht auf ein Sterben in Würde
Rund 10.000 Menschen in Köln sind wohnungslos, 500 von ihnen leben auf der Straße. Sie gehören zum Stadtbild und doch fragt sich kaum jemand, der Tag für Tag an ihnen vorbeigeht, wo und wie diese Menschen einmal sterben werden. Ihnen ein würdevolles und begleitetes Sterben zu ermöglichen, hat sich die Pace e Bene-Stiftung zum Ziel gesetzt. Das Engagement der Stiftung geht auf Ordensschwester Alexa Weißmüller von den Olper Franziskanerinnen zurück, die sich bereits seit Mitte der 90er Jahre mit Projekten wie dem Nachcafé der Hilfe für Obdachlose verschrieben hat.
Pace e Bene hat das Ziel, für sterbenskranke obdachlose Frauen und Männer einen Ort zu finden, an dem ihr alltäglicher Überlebenskampf in den Hintergrund gerät. Ihren letzten Lebensweg sollen sie in Würde, medizinisch versorgt und persönlich sowie seelsorgerisch begleitet, gehen können.
Aktuell übernimmt Pace e Bene die Kosten für Plätze in kooperierenden Hospizen und begleitet die Gäste von der Straße in den Einrichtungen. Langfristig verfolgt die Stiftung das Ziel, mittels Spenden dauerhaft eine Wohnung mit der nötigen medizinischen Versorgung zu unterhalten, in der obdachlose Menschen im Sterbeprozess bedarfsgerecht umsorgt und begleitet werden können.
Die RÜCKENWIND-Stiftung unterstützt das Engagement von Pace e Bene mit finanziellen Mitteln.